Während man sich an die Impressumspflicht mittlerweile gewöhnt hat, ist die Datenschutzerklärung immer noch Neuland für die meisten Website-Betreiber. Die große Gefahr dabei: Eine falsche Datenschutzerklärung kann nach Wettbewerbsrecht abgemahnt werden. Und das wird meist teuer. Zudem halst man sich ein lebenslanges Risiko auf, da man eine Unterlassungserklärung unterschreiben muss.

Nun gibt es ein aktuelles Urteil, das für mehr Klarheit sorgt.

Gefordert ist demnach ein eindeutig bezeichneter Link, der ohne Scrollen auf jeder einzelnen Seite des Webauftritts aufzufinden ist.

Also noch ein häßlicher Pflichtlink, der sehr präsent untergebracht werden muss.

Schauen Sie doch gleich mal nach, ob das bei Ihnen alles richtig umgesetzt ist. Da das Thema so komplex ist, empfiehlt es sich, mit einem spezialisierten Anwalt zu sprechen. Ich bin keiner, also mich bitte nicht fragen.

Hintergrundinfos gibt es beispielsweise hier:
https://www.onlinehaendler-news.de/recht/aktuelle-urteile/4689-abmahngefahr-trackingtools-piwik-google-analytics.html

http://kanzlei-lachenmann.de/einzelner-punkt-ist-noetig-fuer-datenschutzerklaerung-homepage/

Und als Nachtrag gibt es noch diesen ganz frischen Artikel, der insbesondere den Aspekt hervorhebt, dass der Link zur Datenschutzerklärung über ein Pop-up Fenster oder einen „deutlich hervorgehobenen Hinweis mit einem Hyperlink auf der Startseite“ eingebunden werden soll:
https://www.e-recht24.de/news/ecommerce/7875-abmahnung-website-datenschutz-tracking-tools.html