Früher nutzte ich einen **** Handheld. Aus dieser Zeit kommt immer mal wieder ein Newsletter bei mir an, den ich bisher einfach wegklickte. Heute dachte ich, dass ich mich eigentlich auch abmelden könnte.
Also klicke ich auf den “Wenn Sie künftig keine **** E-Mails mehr empfangen möchten klicken Sie bitte hier”-Link am Fuß der Mail. In der Erwartung, dass ich jetzt eine Bestätigung bekomme “Sie sind aus dem Verteiler gestrichen”.
Aber von wegen. **** fängt jetzt richtig an zu nerven. Auf einer unübersichtlichen langen Seite muss ich zunächst die unauffällige Zeile finden, in der ich per Häkchen bestätigen muss, dass ich keine Newsletter mehr möchte. Dann darf ich auf den “Senden”-Button klicken.
Was passiert? Fehlermeldung: “Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse erneut ein”. Was soll das denn? Die steht doch schon im Formular … Ich kopiere also aus dem Feld “Ihre E-Mail-Adresse” meine E-Mail-Adresse und füge sie eine Zeile tiefer ein in das Feld “E-Mail-Adresse erneut eingeben”. Dann klicke ich wieder auf “Senden”.
Was passiert jetzt? Noch eine Fehlermeldung: “Bitte wählen Sie Ihr aktuelles Gerät aus”. Daneben ein Drop-Down-Menü. Aber ich habe doch gar kein Gerät mehr von denen … Die Botschaft, die ich jetzt gerne auswählen würde, steht leider nicht zur Wahl. Also wähle ich das erstbeste Gerät aus der Liste. Und klicke wieder auf Senden. Und dann bekomme ich endlich die Bestätigung, dass ich aus dem Newsletter-Verteiler gestrichen bin. Bewertung: 6 -
Erstaunlich, wie dilettantisch selbst große Unternehmen mit dem Online-Marketing umgehen. Und was lernen wir daraus? Der Abmeldeprozess für einen Newsletter sollte so unkompliziert wie möglich erfolgen. Ohne, dass noch einmal Daten eingegeben werden müssen, die bereits vorhanden oder nicht mehr relevant sind. Denn auch jemand, der einen Newsletter kündigt, ist weiterhin ein potenzieller Kunde. Und sollte auch als so einer behandelt und nicht verstimmt werden.
Mein bisheriges Highlight beim Abbestellen eines Newsletters war folgendes: Für die Abmeldung war laut Beschreibung ein Code erforderlich, der mit jedem Newsletter übermittelt wird. Die URL hatte zwar einen gewissen kryptischen Anhang, der vielleicht diesen Code enthielt, aber sicher war ich mir nicht. Und auch im gesamten Newsletter war nichts weiter zu finden, was einem Code hätte entsprechen können. Dazu kam noch, dass dieser Code nur am Versandtag des Newsletters gültig war. Der Newsletter kam immer erst abends. Da ich damals noch keinen privaten Internetanschluss hatte, konnte ich nur im Büro auf Mails zugreifen. Ich bin dann einmal extra länger geblieben, um diesen lästigen Newsletter am Abend noch abzubestellen, aber es ist mir trotz aller Bemühungen nicht gelungen. Zum Glück war der Anbieter dann so “nett”, dass er mich auf eine Mail an seine info@…-Adresse manuell aus dem Verteiler gelöscht hat…
ich möchte keine newsletter mehr bekommen!
@ rohrmoser: Da kann ich Ihnen leider so pauschal auch nicht helfen …