Heute im Website-Check mal wieder eine Website vorgeführt bekommen, bei der der Webdesigner dem Unternehmer ein schickes Flash-Intro verkaufte. Wahrscheinlich für viel Geld.
Und das geht so: Ein oranges Rechteck wächst. Der Firmenname wird eingeblendet. Das Rechteck verblasst, wird zu einer Kugel. Die Kugel schrumpft, hüpft durchs Bild. Dann schreibt die Kugel noch mal den Firmennamen. Und „Willkommen auf unserer Hompage“. (Ja, genau so, mit fehlendem „e“.) Fertig.
Informationsgehalt für den Besucher: Nahe Null. (Immerhin habe ich zweimal gelernt, wie das Unternehmen heißt.) Zeitverschwendungsfaktor: 15 Sekunden.
Viel schlimmer ist aber, dass diese Intro-Seite Google erfolgreich davon abhält, die Website zu indizieren. Weder das Intro noch die vielen weiteren Unterseiten der Site sind im Google-Index. Und damit liegt die Chance für den Unternehmer, mit dieser Website über Suchmaschinen gefunden zu werden bei 0.
Exakt diese Summe in Euro wäre auch das richtige Honorar für die Bemühungen des Webdesigners gewesen.
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