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Die richtige Verschlagwortung für Suchmaschinen? Wie das denn?

Man hört es gern mal von Unternehmern mit Flash-Website: “Mein Webdesigner will mir noch die Site verschlagworten, damit es bei Google besser klappt.” Aha.

Im Duden findet man die Begriffe “Verschlagwortung” und “verschlagworten” nicht. Also alles Unfug?

Wikipedia weiß mehr: “Als Indexierung oder auch Verschlagwortung (Österreich: Beschlagwortung) bezeichnet man beim Information Retrieval die Zuordnung von Deskriptoren zu einem Dokument zur Erschließung der darin enthaltenen Sachverhalte.” Alles klar?

Immerhin bringt mich das darauf, was der Webdesigner gemeint hat. Bei der Verschlagwortung werden Begriffe gesucht, die zum Thema der Website passen könnten und diese werden dann in den Meta-Tag Keywords gestopft. Zum Beispiel so: <meta name="keywords" content="Suchwort, Suchbegriff, Schlagwort, schicke Suchphrase, Keyword, etc." />

Auf diese Weise werden gerne endlose Listen untergebracht, die sich dann auf jeder Unterseite der Website wiederholen. Wer besonders gut sein will, packt denselben Inhalt zusätzlich noch in den Meta-Tag Content.

Und was bringt das? Null komma nix. Wenn es nicht sogar nach hinten los geht.

Denn Suchbegriffe in die Meta-Tags zu schreiben und zu hoffen, dass man dann bei Google gefunden wird, ist eine Sache, die schon seit langen Jahren nicht mehr funktioniert.

Es gibt sogar Meinungen, die überzeugt sind, dass Google Websites abstraft, die im Meta-Tag Keywords Begriffe verwenden, die gar nicht im Text der Website vorkommen.

Das heißt, wenn ich den Meta-Tag Keywords überhaupt nutze, solten dort nur die wichtigsten Suchbegriffe stehen, die auch wirklich auf der Site vorkommen. Dasselbe gilt für den Meta-Tag Content.

Begriffe, mit denen man gefunden werden will, müssen in den durch Besucher lesbaren Text der Site und sie müssen im weitesten Sinne mit dem Kernthema der Website zu tun haben. Die Befolgung dieser Regel und guter Content sind der wichtigste Türöffner zum Erfolg bei Google.

Die exzessive Nutzung der Meta-Tags Keywords und Content bringt dagegen wenig bis nichts für den Erfolg einer Website bei Google. Selbst dann nicht, wenn man diese Technik seinen Kunden als Verschlagwortung anpreist und entsprechend berechnet.

Was tut also der Unternehmer am Anfang, wenn er mit seiner Flashsite gefunden werden möchte? Er lässt sich die Site von seinem Webdesigner in ein HTML-Gerüst packen, das Navigation und Texte enthält. Und sucht sich dann einen Texter, der ihm gute suchmaschinenoptimierte Texte liefert, die  auch seine Zielgruppe gerne liest.

Eine Überlegung und eine einfache Kalkulation, gesandt von einem spanischen Fernsehzuschauer an CNN. (oder: Warum haben wir eigentlich noch Geldsorgen?)

Gerade bekam ich eine E-Mail. Inhalt: ein Text, den ich unbedingt weiterleiten solle. Normalerweise lösche ich so etwas gleich. Hier habe ich aber kurz drüber geschaut. Und stolperte sofort über die falsche Rechnung. 700 Milliarden Dollar geteilt durch rund 7 Milliarden Menschen sind natürlich nur 100 Dollar pro Nase. Und 30 Milliarden Euro geteilt durch 46 Millionen Spanier sind etwa 652 Euro pro Kopf.

Also weit entfernt von den Phantasiezahlen, die hier errechnet wurden

Weil ich das Ganze so unglaublich dämlich fand, habe ich kurz danach gegoogelt. Und ich fand staunend zahlreiche Blogs, die diesen Text veröffentlichten und sich über den Sachverhalt aufregten. Unterstützt von noch mehr Kommentaren.

Fast niemand hat die drastischen Rechenfehler bemerkt.

Was heißt das? Mittlerweile genügt es, eine komplexe Behauptung aufzustellen und diese online zu verbreiten. Ohne dass ein glaubwürdiger Absender dahinter steht, wird die Behauptung massenhaft ohne Überprüfung geglaubt und weiter verbreitet.

Das ist auf der einen Seite schockierend.

Auf der anderen Seite zeigt es aber auch, welche Macht Marketing im Internet entfalten kann, wenn man die Schwingung seiner Zielgruppe trifft.

Eine tolle Chance für jeden Unternehmer. Allerdings eine, die man unbedingt nur seriös nutzen sollte und nicht indem man Unwahrheiten verbreitet …

Für alle, die ihn nicht kennen, folgt hier der Text, um den es geht. Den Autor kenne ich nicht, kann ihn also auch leider nicht als Urheber angeben. Wahrscheinlich wäre ihm das inzwischen aber auch zu peinlich …

Eine Überlegung und eine einfache Kalkulation,
gesandt von einem spanischen Fernsehzuschauer an CNN.

„Der Plan zur Rettung der Banken mit dem Geld der Steuerzahler, der zurzeit im Amerikanischen Kongress diskutiert wird, wird die unvorstellbare Summe von 700 Milliarden Dollar kosten, obwohl man den Banken bereits 500 Milliarden Dollar übergab und die europäischen Regierungen ihrerseits Milliarden an die von der Krise betroffenen Banken übergeben werden.

Um sich die Dimension dieser Ziffern überhaupt vorstellen zu können, machte ein spanischer Fernsehzuseher folgende Kalkulation:

Auf dem Planet Erde leben derzeit 6,7 Milliarden Einwohner. Wenn man „nur“ die 700 Milliarden (amerikanischen) Dollar durch die 6,7 Milliarden Bewohner der Erde teilt, bedeutet dies, dass jeder einzelne Bewohner der Erde 104 Millionen Dollar erhalten würde.

Mit dieser Summe könnte man nicht nur sofort die gesamte weltweite Armut ausmerzen, sondern es würde jeder Erdenbewohner automatisch zum Millionär werden.

Machen wir eine ähnliche Rechnung auf, von Spanien aus gesehen. Der spanische Staat unterstützt die Banken derzeit mit 30 Milliarden Euros, die aus den Geldbörsen der Spanier stammen.

Der Staat wird 30 Milliarden Euros Schulden den Banken abnehmen, um deren finanziellen Kollaps zu vermeiden.

Spanien hat nach der aktuellen Einwohnerliste von 2008 46.063.511 Einwohner, also:

30.000.000.000,– Euros !!!!!!!!!! – geteilt durch 46.063.511 Einwohner ergibt
652,18 Millionen Euros für jeden Spanier!

Unter der Annahme, dass im Durchschnitt jede Familie aus 4 Personen besteht, würde auf jede Familie 2.608,72 Millionen Euros entfallen.

Schau mal, mit dieser Summe könnten wir doch locker unsere Hypotheken bezahlen. Das ist die Krise???!!!???

Es zahlt sich aus, uns für dumm anzusehen.

Sowohl die Regierung als auch die Opposition lachen über uns.

Und wir? Machen wir gar nichts?

Verschicke diese Rechnung an alle, die du kennst. Damit sie uns wenigstens nicht für dumm halten.“

Wie finde ich die richtigen Suchbegriffe?

Schon ein paar Wochen her, dass ich eine lustige Anfrage hatte. Sie kam von einem Website-Betreiber, der damals mit einer Keyword-Kombi auf Platz 4 in den Suchergebnissen bei Google war. Trotzdem hatte er nur 2 bis 4 Besucher im Monat auf seiner Site. Er fragte sich, ob es an seinem Beschreibungstext läge. Oder an seiner Homepageadresse. Denn „bei 2.200.000 Zugriffen pro Monat müssten sich mehr als 2 – 4 User auf meine Seite verirren“, schrieb er mir.

Nanu. Was war da los? Die Keyword-Kombi war „führenden Online Shops“. Eine Kombi, wo man spontan sagen kann, dass die nicht viele Nutzer für die Suche verwenden werden. Wie kommt man da auf 2.200.000 Zugriffe pro Monat?

Wer die Keyword-Kombi bei Google eingibt, kommt dem Rätsel auf die Spur. Denn die 2.200.000 standen für die Ergebnisseiten, die gelistet wurden. Diese Zahl wurde einfach mit der Zahl der Suchanfragen verwechselt.

In dem Fall war es von vornherein ziemlich offensichtlich, dass so eine spezielle Kombi nicht viele Zugriffe bringen dürfte. Doch leider ist die Sache nicht immer so eindeutig. Wie kann ich also abschätzen, welche Suchbegriffe wirklich relevant sind?

Leider nicht ganz trivial zu beantworten. Man kann viel Zeit mit der Suche verbringen und wird diese auch brauchen. Denn meist ist es so, dass man die wirklich attraktiven Suchwortkombinationen erst nach längerer Zeit identifiziert.

Der Grund: die Einzelsuchworte, die auf der Hand liegen, haben natürlich alle anderen auch schon entdeckt. Entsprechend umkämpft sind diese und entsprechend viel Zeit und Geld muss ich in einen Neukunden stecken, den ich über das Internet gewinnen will.

Lukrativer ist deshalb meist der Blick auf nicht so sehr beachtete Suchworte und auf Suchwort-Kombinationen. Doch da stellt sich die Frage: wie relevant sind die denn?

Drei Daumenregeln gibt es, die zumindest in manchen Fällen für den Anfang weiterhelfen.

Check 1: Werden für den Suchbegriff im kostenlosen Listing Websites angezeigt, die etwas mit Ihrem Angebot zu tun haben? Falls ja, ist das ein gutes Signal. Es bedeutet aber gleichzeitig, dass Ihre Wettbewerber dieses Keyword auch schon entdeckt haben. Machen Sie sich also schon mal auf einen gewissen Aufwand gefasst, um nach vorne zu kommen.

Check 2: Werden für den Suchbegriff Adwords-Anzeigen geschaltet, die etwas mit Ihrem Angebot zu tun haben? Auch das ist ein gutes Signal, aber ebenfalls ein Indikator für einen umkämpften Suchbegriff.

Check 3: Ein brauchbares und kostenloses (die meisten Hilfsmittel dieser Art kosten leider) Tool, das hilft, Besucherzahlen zu schätzen ist „Overture – Suchbegriffe finden“. Die Ergebnisse sind aber nur als ganz grobe Orientierung zu nutzen, mit der Realität haben die oft nicht viel zu tun. Trotzdem gewinnt man einen brauchbaren Eindruck.

Der beste Weg, die richtig guten Suchbegriffe zu finden, ist aber immer noch eine gute Logging-Software und der gelegentliche Blick in die Logfiles. Wer hier zwischen den Zeilen lesen kann, findet immer wieder Suchbegriff-Kombis, die attraktiv sind, von denen der Wettbewerb aber offensichtlich noch nicht weiß …

Ähnlich hilfreich ist eine Suchfunktion auf der eigenen Website. Aber bitte nicht die von Google nutzen, sondern eine, die man vernünftig per Statistik auf Suchanfragen auswerten kann.

Wie wichtig ist eigentlich PageRank?

Wissen Sie überhaupt, was PageRank genau ist? Falls nicht, befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Deshalb grob vereinfacht eine kurze Erklärung: PageRank ist ein Maß, mit dem die Suchmaschine Google die „Wertigkeit“ von Webseiten misst.

Klingt nicht besonders spannend und würde wahrscheinlich auch nicht viele interessieren, wenn es da nicht diesen kleinen grünen Balken gäbe. Den kann man sich zum Beispiel anzeigen lassen, indem man sich die „Google Toolbar“ installiert. (Die gibt es hier für den Internet Explorer oder hier für Firefox.)

Nach erfolgreicher Installation zeigt die Toolbar den PageRank als Rechteck mit verschiedenen Abstufungen, von ganz weiß (dann ist die zugehörige Webseite hoffentlich noch ganz neu, andernfalls haben Sie ein ernstes Problem) bis ganz grün. Ganz grün bedeutet dann PageRank 10 (den haben Sie wahrscheinlich nicht, sonst würden Sie nicht mehr solche Blogs lesen …). Die meisten schaffen auf der Homepage 3 bis 5. Darunter stimmt häufig etwas mit der Website nicht. Wenn Sie darüber wollen, müssen Sie sehr fleissig an Ihrer Website arbeiten …

Weil es die Google Toolbar gibt, gibt es auch viele Leute, die sie installiert haben. Und genau deswegen gibt es auch immer wieder Fragen und Irritationen rund um den PageRank. Zum Beispiel die, wie man denn seinen PageRank steigern kann.

Zunächst einmal: der PageRank ist nicht unwichtig, aber auch nicht so wichtig, wie er von manchen genommen wird. Denn der PageRank ist weder das einzige Maß, noch ist er das wichtigste Maß, nach dem Google eine Webseite bewertet. (Jede Unterseite einer Website hat ihren eigenen PageRank.)

Tatsächlich ist der angezeigte PageRank sogar meist ziemlich veraltet, hat mit der tatsächlichen Situation der Website also wenig zu tun. Für die entscheidende Berechnung der Suchmaschinenpositionen nutzt Google aktuellere Daten, die nicht veröffentlicht werden.

Deshalb gibt der PageRank (PR) auch wenig Aufschluss darüber, wie eine Website gerankt wird. Im Listing kann ohne weiteres eine Seite mit einem PageRank von 3 vor einer Seite mit PR 5 stehen.

Da PageRank „vererbt“ wird, ist es zwar attraktiv, von einer anderen Website mit hohem PageRank einen Link zu erhalten. (Vererbung bedeutet, dass die eigene Website von dem hohen PageRank der anderen Website ein bisschen abbekommt.) Dabei sollte man aber nicht übersehen, dass eine Verlinkung nur sinnvoll ist, wenn sich die andere Website mit demselben Thema befasst. Sie sollten also nicht nur auf hohen PageRank zielen, sondern – wenn es thematisch passt – sich auch mit Websites verlinken, die einen niedrigeren PageRank als Sie haben.

Die beste Strategie: nicht ständig auf PageRanks schauen und sich lieber darum kümmern, eine gute Website für die eigenen Besucher zu schaffen. Der PageRank steigt dann von ganz allein. Und die Platzierung im Suchergebnis auch.

Mit welchen geheimen Tricks komme ich ganz nach vorne?

Die Frage nach geheimen Tricks, mit denen man bei Suchmaschinen ganz nach vorne kommt, wird mir oft gestellt. Gerade eben schon wieder. Meine Antwort ist da ganz eindeutig: ich halte nichts von Tricks. Denn was bringt es, mit einer Website vorne im Listing zu sein, die dem Besucher gar nicht bietet, was dieser erwartet? Das ist überspitzt ausgedrückt Betrug am Surfer und Selbstbetrug des Webmasters, der sich vielleicht über hohe Besucherzahlen freut, aber übersieht, dass diese Besucher in kürzester Zeit die Site wieder verlassen.

Ich betrachte Suchmaschinenoptimierung deshalb nie isoliert, sondern immer in der Gesamtheit, weshalb ich auch den Begriff Websiteoptimierung bevorzuge. Denn die Basis des Erfolgs im Internet ist zunächst eine gute Website, die allein an den Bedürfnissen des Besuchers ausgerichtet ist. Sonst ist er schnell weg und versucht sein Glück bei den zahlreichen Alternativen. Das ist auch der Grund, weshalb ich immer wieder Aufträge zur Suchmaschinenoptimierung ablehne, wenn nicht die Bereitschaft da ist, die Website zunächst im Hinblick auf Besuchernutzen zu optimieren.

Auch wenn ich mich wiederhole: Guter umfangreicher Content ist immer noch der Schlüssel zu guten Suchmaschinenplatzierungen. (Damit meine ich wirklich guten Content und nicht diese lustlos runtergeschriebenen oberflächlichen Artikel, die man sich bei diversen Anbietern im Web für 12,- Euro das Stück anfertigen lassen kann.)

Was sonst noch an “geheimen Tricks” nötig ist, wird direkt bei Google in den Richtlinien für Webmaster beschrieben.

Mehr Tricks braucht kein Mensch …

Befindet sich auch Ihre Website in schlechter Nachbarschaft?

Der schnellste Weg, sich mit seiner Website in schlechte Nachbarschaft zu begeben, ist falsch betriebener Linktausch. Immer wieder sehe ich im Websitecheck Websites, deren Linkseiten exakt so aufgebaut sind, wie man es nicht machen sollte.

Grundsätzlich ist Linktausch, richtig betrieben, etwas positives. Er bietet Besuchern der eigenen Website die Möglichkeit, weitere Webangebote zu besuchen, die sie ebenfalls interessieren könnten. Im Gegenzug bekommt man wiederum Besucher von den Sites, auf die man verlinkt hat. Wenn diese verlinkten Sites thematisch zusammenpassen, haben die Besucher etwas vom Linktausch und die Betreiber der Websites ebenso. (Auch weil bei jedem Linktausch ein bißchen PageRank vererbt wird.)

Schlechter Linktausch ist das, was ich auf vielen Websites von Unternehmen sehe. Da werden auf einer einzigen Unterseite hunderte von Links zusammengeworfen, von denen die meisten absolut nichts mit dem Thema der Website zu tun haben. Viele dieser Links führen obendrein zu Websites, die ästhetisch oder inhaltlich so unterirdisch sind, dass kein Mensch bei klarem Verstand auf diese Sites linken würde.

Warum werden solche Linkseiten eingerichtet? Nun, vernünftiger Linktausch – wie oben beschrieben – ist zeitlich sehr aufwendig und damit unterm Strich teuer. Viele Betreiber von Websites gehen deshalb den bequemen Weg, sich mit absolut jeder Site zu verlinken, die sich dafür hergibt. Wenn diese Site dann womöglich noch einen PR von 4 oder 5 hat, fallen alle Hemmungen über Bord. Dabei wird gern übersehen, dass nur die Homepage den hohen PageRank hat. Die eigentliche Linkseite hat vielleicht nur einen PageRank von 2 und den muss man sich auch noch mit hunderten von ausgehenden Links teilen.

Das wahllose Verlinken hat zwei große Nachteile: Erstens wird eine Website, die auf “Schrott” verlinkt, von Google ebenfalls als minderwertig eingestuft. Mit hohen Platzierungen im Ranking dürfte es so nichts werden. Zweitens wird es richtig kritisch, wenn eine der zahllosen dubiosen Websites, auf die man verlinkt, Spammimgtechniken anwendet und dafür von Google aus dem Index geworfen wird. Als Website, die auf eine abgestrafte Site linkt, steht man in großer Gefahr, selbst abgestraft zu werden. “Bad Neighbourhood” ist übrigens der Begriff, mit dem das beschrieben wird.

Wie lassen sich solche Probleme weit gehend ausschließen? Fragen Sie sich bei jedem Linktausch, ob dieser thematisch zum Ziel Ihrer Website passt und ob Ihre Besucher einen Mehrwert davon haben. Fragen Sie sich zudem, ob die verlinkte Website wirklich im Stil zu Ihnen passt. Stellen Sie sich einfach die Site als Mensch vor und überlegen Sie, ob Sie mit dieser Person in der Öffentlichkeit gesehen werden wollen. Wenn nicht, dann lassen Sie lieber den Linktausch.

Was ist Duplicate Content? Und was hilft dagegen?

Wissen Sie, was Duplicate Content ist? Das bedeutet, dass derselbe Inhalt unter zwei verschiedenen URLs (Webadressen) zu erreichen ist. Duplicate Content war früher ein beliebtes Mittel von Suchmaschinen-Spammern, um eine Website umfangreicher und damit wichtiger erscheinen zu lassen. Seit Google Duplicate Content erkennt und abstraft, funktioniert das natürlich nicht mehr.

Das Problem: heute leiden viele Websitebetreiber unter Duplicate Content, die gar nicht wissen, was das ist und was sie sich selbst damit antun.

Ein beliebter Fehler: Man hat sich verschiedene Domains gesichert, zum Beispiel meine-domain.de und meine-domain.com. Weil auf beiden Domains derselbe Inhalt stehen soll, spielt man einfach auf beide die gesamten Dateien seines Webauftritts. Das gewünschte Ergebnis: Besucher beider Domains sehen denselben Inhalt.

Google sieht das etwas anders: Derselbe Inhalt ist unter zwei oder mehr Adressen erreichbar. Das ist Duplicate Content und der wird abgestraft. In der Folge wundert sich mancher, warum er nur so schlechte Positionen in den Suchergebnissen erreicht.

Was tun? Umleiten. Dazu definiert man sich eine URL als Hauptdomain, z.B. meine-domain.com. Von der anderen Domain wird auf diese Hauptdomain umgeleitet. Und zwar so, wie Suchmaschinen es am liebsten haben: mit einem “Redirect permanent”.

Dazu legen Sie in den Document-Root der Domain, von der aus umgeleitet werden soll (in diesem Fall www.meine-domain.de), eine Text-Datei, die unbedingt .htaccess heißen muss. Diese Datei enthält eine einzige Zeile:

RedirectPermanent / http://www.meine-domain.com/

Das sorgt dafür, dass alle Aufrufe von www.meine-domain.de auf www.meine-domain.com umgeleitet werden. Sogar auf die passende Unterseite, falls beispielsweise alte Bookmarks genutzt werden.

Allerdings geht das nur, wenn Ihre Domain auf einem Apache-Server gehostet wird (das trifft aber in den meisten Fällen zu). Außerdem muss Ihr Provider die Nutzung von .htaccess für Ihren Tarif freigeschaltet haben.

Mit der .htaccess kann man sich übrigens noch ein zweites häufiges Duplicate Content Problem vom Hals schaffen. Es entsteht dadurch, dass die meisten Websites (abhängig von der Einstellung Ihres Servers) auch ohne das www davor aufgerufen werden können. Der Besucher kann also www.meine-domain.com in den Browser eingeben oder einfach meine-domain.com.

So weit noch nicht schlimm. Doch sobald externe Links auf beide Varianten zeigen, nimmt Google auch beide Varianten in den Index auf. Und schon haben Sie wieder ein Problem mit Duplicate Content.

Doch auch das ist schnell gelöst. Sie öffnen wieder die Datei .htaccess mit einem Texteditor und fügen diese vier Zeilen hinzu:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.meine-domain\.com$ [NC] [OR]
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^subdomain\.meine-domain\.com$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http://www.meine-domain.com/$1 [R=301,L]

Damit wird automatisch dafür gesorgt, dass jeder Aufruf von meine-domain.com auf www.meine-domain.com umgeleitet wird. Falls es nicht funktioniert, sollten Sie Ihren Hoster fragen, ob die RewriteEngine in Ihrem Tarif freigeschaltet ist.

E-Mail-Spam – und was man dagegen tun kann

Wer im Internet gut platziert ist, darf sich nicht nur über viele neue Kunden freuen, sondern muss sich auch über immer mehr Spam ärgern.

So schreibt Spiegel Online Ende Dezember 2006: “Großer Anstieg des Spam-Aufkommens: Im vergangenen Monat stieg das ohnehin schon hohe Spam-Aufkommen noch einmal um 35 Prozent und überraschte mit diesem Wachstum sogar die Experten. Damit sind 90 Prozent aller E-Mails im Netz lästige Werbung – nächstes Jahr könnte es noch schlimmer kommen.”

Stimmt, passt exakt zu meinen Beobachtungen. Im November 2006 bemerkte ich eine extreme Zunahme von Spam-Emails. Grund genug, einige Überlegungen und Lösungen hier zur Diskussion zu stellen.

Zunächst sollten Sie unbedingt darauf achten, zwei Typen von E-Mailadressen zu unterscheiden: die, mit denen Sie langfristig arbeiten wollen. Und die, die online eingesetzt werden.

Auf die eigene Website gehört also auf keinen Fall die E-Mail-Adresse, die auch auf der Visitenkarte oder dem Briefpapier steht. Denn eine Emailadresse auf Websites wird zwangsläufig innerhalb weniger Tage in die Hände von Spammern fallen. Dann kann schnell das Spamaufkommen so groß, sein, dass es lästig wird, zwischen dem ganzen Müll die ernsthaften Anfragen rauszusuchen.

Viele versuchen diesem Problem zu entgehen, indem sie nur ein Bild ihrer E-Mail-Adresse auf die Website stellen. Der Vorteil: die Spam-Harvester (Software der Spammer, die automatisch E-Mailadressen auf Websites sucht) können diese E-Mail-Adresse nicht erkennen. Doch auch dem potenziellen Kunden wird das Leben schwer gemacht: er muss die Adresse von Hand abtippen. Das Verlinken des Bildes mit dem E-Mailprogramm ist übrigens keine Lösung, denn spätestens in diesem Link steht dann wieder die E-Mail-Adresse im Klartext.

Ähnlich unschön finde ich Lösungen, bei denen E-Mail-Adressen umschrieben werden (z.b. mail (at) domain (dot) de), da auch hier dem potenziellen Kunden zuviel Arbeit gemacht wird. Das gilt auch für Aufforderungen, bestimmte Teile der E-Mail-Adresse zu entfernen, um sie nutzbar zu machen.

Ich tendiere deshalb dazu, im Internet häufig wechselnde Adressen zu nutzen. Immer dann, wenn eine E-Mail-Adresse “verbrannt” ist, wenn an sie also Unmengen von Spam gesendet werden, wird diese Adresse deaktiviert und eine neue Adresse wird genutzt.

Nachteil hierbei: wer sich die alte Adresse speicherte, bekommt eine Fehlermeldung. Das lässt sich aber minimieren, indem Anfragern grundsätzlich von einer anderen E-Mail-Adresse aus geantwortet wird.

Trotzdem bleiben noch immer viele Spam-Mails, die den eigenen Rechner erreichen. Sowohl mit Microsoft Entourage für den Apple als auch mit Apple Mails internem Spamfilter war ich da nie so richtig zufrieden.

Entourage funktioniert beispielsweise in der Filter-Stufe “Niedrig” relativ zuverlässig. Mit dem Nachteil, dass noch sehr viel Spam im Postfach landet. Die nächste Filterstufe “Hoch” filtert zwar den ganzen Spam sehr gut aus, aber auch viele Nachrichten, die man gern erhalten hätte, landen im Müll.

Apple Mail hat ein ähnliches Problem. Zu viel Spam landet im Postfach. Und zu oft bleiben gute Nachrichten im Spamfilter hängen.

Mit externen Spamfiltern, die bei Providern laufen, konnte ich mich nicht anfreunden. Ich will schon gerne wissen, was gefiltert wird und möchte das auch möglichst einfach kontrollieren können …

Jetzt habe ich ein tolles Plug-in entdeckt, leider nur für Apple Rechner: SpamSieve. Das Plugin funktioniert mit diversen Mailprogrammen, auch mit Entourage, ich nutze es mit Apple Mail.

SpamSieve arbeitet mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen und funktioniert bei mir extrem zuverlässig. Die Software holt mit ganz wenigen Ausnahmen den ganzen Spam aus meiner Post. Trotzdem liegt der Anteil von guten Mails, die als Spam ausgefiltert werden, ganz nah bei Null.

Sehr praktisch finde ich, dass Spams mit unterschiedlichen Farben versehen werden, entsprechend der Eindeutigkeit, mit der es sich um Spam handelt. So lässt sich der Spamordner schnell visuell auf Mails überprüfen, die dort nicht hineingehören.

Wer immer noch von E-Mails genervt ist, sollte mal die 30-Tage-Demo testen und einen angenehm leeren Posteingang genießen.

Eine Website, die ihre Besucher schult

Eben entdeckt: die Website eines deutschen Leuchtenherstellers. Eigentlich suche ich dort ein Ersatzteil, finde mich aber nicht zurecht. Ein rotes Fragezeichen lacht mich an. Das kann nur die Suchfunktion sein. Ich klicke drauf. Und dann passiert es: Statt der Suchfunktion erwartet mich eine Schulung für die Website. Ja, ganz im Ernst, eine Schulung für potenzielle Kunden …

Eine Flash-Animation startet, diverse Schriften fliegen von links und rechts herein. Schließlich lese ich: “Die **********-Homepage. Einfach zu bedienen. Besser als jeder Katalog.”

Exakt so steht es dort: “Einfach zu bedienen” … Deshalb hat man dort auch eine Schulung für DAUs wie mich vorgesehen. Denn es geht weiter: Der nächste Screenshot verrät mir, wie ich die Website betrete. Einfach auf “Eintritt” klicken. (Falls ich allerdings schon das Betreten nicht schaffe, bekomme ich ja nie das rote Fragezeichen zu sehen. Was dann?) Und unbedingt beachten: “Zur optimalen Darstellung der Produktabbildungen sollte “Web-Grafiken komprimieren” in Ihrem Browser nicht aktiviert sein!”

Dann der nächste Screenshot. Mit einem Pfeil, der sich auf rote Symbole zu bewegt und der erklärenden Zeile “Bitte rote Symbole anklicken”.

Und so weiter. Ich hör jetzt auf und lach mich weg …

(Ganz im Ernst: der Webdesigner gehört durch die Nutzung unbenutzbarer Websites gequält, bis er nie wieder eine Maus anfasst. Und der Betreiber der Website sollte sich mal überlegen, wie leidensfähig seine Kunden wohl sein mögen.)

Ein Flash-Intro, das Besucher kostet

Heute im Website-Check mal wieder eine Website vorgeführt bekommen, bei der der Webdesigner dem Unternehmer ein schickes Flash-Intro verkaufte. Wahrscheinlich für viel Geld.

Und das geht so: Ein oranges Rechteck wächst. Der Firmenname wird eingeblendet. Das Rechteck verblasst, wird zu einer Kugel. Die Kugel schrumpft, hüpft durchs Bild. Dann schreibt die Kugel noch mal den Firmennamen. Und „Willkommen auf unserer Hompage“. (Ja, genau so, mit fehlendem „e“.) Fertig.

Informationsgehalt für den Besucher: Nahe Null. (Immerhin habe ich zweimal gelernt, wie das Unternehmen heißt.) Zeitverschwendungsfaktor: 15 Sekunden.

Viel schlimmer ist aber, dass diese Intro-Seite Google erfolgreich davon abhält, die Website zu indizieren. Weder das Intro noch die vielen weiteren Unterseiten der Site sind im Google-Index. Und damit liegt die Chance für den Unternehmer, mit dieser Website über Suchmaschinen gefunden zu werden bei 0.

Exakt diese Summe in Euro wäre auch das richtige Honorar für die Bemühungen des Webdesigners gewesen.

Wie gut findet Google Ihre Website?

Anders gefragt: Findet Google Ihre Website überhaupt? Immmer wieder stelle ich fest, dass erstaunlich viele Websites für Suchmaschinen überhaupt nicht existent sind. Nur die Homepage (= Startseite) wird gefunden, die Unterseiten sind im Index der Suchmaschinen dagegen gar nicht vertreten. Und das, obwohl menschliche Besucher sehr wohl die vielen Unterseiten finden und sich über die Navigation durch sie durchklicken können.

Leider sind Suchmaschinen keine Menschen. Sie können keine Bilder lesen, sondern nur Texte. Deshalb sind sie auch schnell von Websitestrukturen überfordert, die vor allem auf Grafik basieren. Und wo der Mensch sich vielleicht noch die Zeit nimmt, sich durch unverständliche Strukturen zu kämpfen, tendiert der Suchmaschinenbot eher dazu, schnell abzubrechen. Immerhin hat er innerhalb weniger Tage mehrere Milliarden Websites zu indizieren.

Probieren Sie doch einfach mal selbst aus, wie gut Google Ihre Website findet: Dazu geben Sie in das Google-Suchfeld diese Abfrage ein: site:www.meine-domain.de, wobei Sie “meine-domain” natürlich durch den Namen Ihrer Website ersetzen.

Dann wird es spannend. Wenn Sie richtig gut sind, listet Google jetzt jede einzelne Unterseite Ihres Webauftritts auf. Schon kritisch: es werden nur einige Seiten aufgelistet, gefolgt von dem Hinweis: “Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den x bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind. Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.” Das bedeutet im Klartext: die verschiedenen Unterseiten Ihres Webauftritts sind der Suchmaschine nicht einzigartig genug (man könnte auch sagen: nicht interessant genug) und werden keine gute Platzierung erzielen.

Ebenfalls unerfreulich: Wenn viele so genannte “Zusätzliche Ergebnisse” gelistet werden. (Diesen Hinweis finden Sie in der vierten, grünen Zeile ganz rechts.) Solche zusätzlichen Ergebnisse sind meist uralte Seiten, die es häufig längst nicht mehr gibt, die Google aber irgendwo gespeichert hat und immer noch für interesssanter hält, als den aktuellen Rest der Website. Dieses Phänomen taucht oft dann auf, wenn die Website vor einiger Zeit von einer teuren Webagentur komplett neu gestaltet (oder besser verunstaltet?) wurde.

Ein richtiges Problem haben Sie, wenn von Ihrer Website nur die Startseite gelistet wird. Dann dürfen Sie direkt mal nach den typischen Verdächtigen fahnden: Javascript, Flash, Intros, ungeeignete CMS und was es da sonst noch so gibt. Oder Sie lassen einen Profi ran, der für Sie fahndet und auch gleich Tipps gibt, was umgebaut werden muss, damit Google Ihre Website in Zukunft gut findet. Das ist zwar nicht umsonst, aber in vielen Fällen sehr viel günstiger als eine komplett neue Website.

Und eins gilt sowieso: Mit einer Website, die in den Suchmaschinen nicht gut gelistet wird, Kunden gewinnen zu wollen, ist ähnlich erfolgversprechend, wie der Versuch, mit einem Sieb Wasser zu schöpfen …

Abmelden vom Newsletter – so besser nicht

Früher nutzte ich einen **** Handheld. Aus dieser Zeit kommt immer mal wieder ein Newsletter bei mir an, den ich bisher einfach wegklickte. Heute dachte ich, dass ich mich eigentlich auch abmelden könnte.

Also klicke ich auf den “Wenn Sie künftig keine **** E-Mails mehr empfangen möchten klicken Sie bitte hier”-Link am Fuß der Mail. In der Erwartung, dass ich jetzt eine Bestätigung bekomme “Sie sind aus dem Verteiler gestrichen”.

Aber von wegen. **** fängt jetzt richtig an zu nerven. Auf einer unübersichtlichen langen Seite muss ich zunächst die unauffällige Zeile finden, in der ich per Häkchen bestätigen muss, dass ich keine Newsletter mehr möchte. Dann darf ich auf den “Senden”-Button klicken.

Was passiert? Fehlermeldung: “Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse erneut ein”. Was soll das denn? Die steht doch schon im Formular … Ich kopiere also aus dem Feld “Ihre E-Mail-Adresse” meine E-Mail-Adresse und füge sie eine Zeile tiefer ein in das Feld “E-Mail-Adresse erneut eingeben”. Dann klicke ich wieder auf “Senden”.

Was passiert jetzt? Noch eine Fehlermeldung: “Bitte wählen Sie Ihr aktuelles Gerät aus”. Daneben ein Drop-Down-Menü. Aber ich habe doch gar kein Gerät mehr von denen … Die Botschaft, die ich jetzt gerne auswählen würde, steht leider nicht zur Wahl. Also wähle ich das erstbeste Gerät aus der Liste. Und klicke wieder auf Senden. Und dann bekomme ich endlich die Bestätigung, dass ich aus dem Newsletter-Verteiler gestrichen bin. Bewertung: 6 -

Erstaunlich, wie dilettantisch selbst große Unternehmen mit dem Online-Marketing umgehen. Und was lernen wir daraus? Der Abmeldeprozess für einen Newsletter sollte so unkompliziert wie möglich erfolgen. Ohne, dass noch einmal Daten eingegeben werden müssen, die bereits vorhanden oder nicht mehr relevant sind. Denn auch jemand, der einen Newsletter kündigt, ist weiterhin ein potenzieller Kunde. Und sollte auch als so einer behandelt und nicht verstimmt werden.

Ein Online-Shop, der bei Google keine Chance hat

Im Website-Check hatte ich eine Anfrage von einem ganz jungen Online-Shop. Nett gemacht, im Sortiment sind Dekoration, Geschenkartikel, Wohnaccessoires. Aber leider wird der Shop bei Google & Co. nie gut gelistet werden. Das Problem: eine komplett ungeeignete technische Umsetzung, die dazu führt, dass Google nur die Homepage des Shops im Index hat, aber keine einzige Unterseite listet. Nicht mal die Sitemap wird von Suchmaschinen gefunden. Mein Tipp: Backup aller Texte, Produktbeschreibungen und Produktfotos und den Rest des Shops vom Server löschen. Schade um die ganze Arbeit, die die Einrichtung des Shops gemacht hat …

Wer so etwas vermeiden will, sollte von Anfang an darauf achten, dass er nur mit Shopsystemen arbeitet, die suchmaschinenoptimiert sind. Ich persönlich würde zusätzlich auch die Möglichkeit wünschen, möglichst umfangreich selbst in den Shop eingreifen zu können, um z.B. bei Bedarf die Rate der Bestellabbrüche zu reduzieren oder schnell neue gesetzliche Regelungen umzusetzen.

Eines der Shopsysteme, die diese Anforderungen erfüllen, ist osCommerce. osCommerce ist OpenSource, damit kostenlos, trotzdem ist auch damit für einen fertigen suchmaschinenoptimierten und juristisch einwandfreien Shop eine deutliche Investition an Zeit und Geld nötig. (Es gibt sicher noch weitere Empfehlungen zu Shopsystemen für kleine Budgets, wer eine hat, mag sie vielleicht hier in den Kommentaren posten.)

Aber muss es überhaupt am Anfang gleich ein Shopsystem sein? Die ersten Schritte mit einem eigenen Online-Shop lassen sich auch mit einfachen Bestellformularen gehen. Die für die Einrichtung der Technik eingesparte Zeit investiert man besser in überzeugende Produktbeschreibungen und gute Fotos. Denn einzigartige, gute Textinhalte, die sich angenehm lesen und subtil die Bestellung vorbereiten, sind der sicherste Weg, um gute Platzierungen im kostenlosen Listing von Google zu erzielen und Besucher zu Käufern zu machen.

Allzu viele Produkte kann man mit Hilfe von Bestellformularen zwar nicht anbieten. Ich bin aber sowieso überzeugt, dass der Erfolg für Anfänger eher in einer mit einer überschaubaren Anzahl von Produkten intelligent besetzten Marktnische liegt, als in noch einem Vollsortiment-Shop, der gegen Otto und Co. kaum ankommen wird.

Mehr Kunden mit Ihrer Website gewinnen …

Mehr Neukunden im Internet gewinnen – würden Sie das auch gerne? Dann sind Sie hier richtig. Diese Website möchte Ihnen helfen, Ihre eigene Website zu optimieren, um endlich zuverlässig Kunden im WWW zu gewinnen …

Grundlage dieser Site sind Fragen meiner Kunden, die ich am Telefon oder per E-Mail beantwortet habe. Oft sind diese Antworten wahrscheinlich noch für einige weitere Menschen interessant. So entstand die Idee für diese Website.

Geschrieben wird die Website vor allem für die Menschen, die in kleinen und mittleren Unternehmen dafür zuständig sind, Kunden zu gewinnen. Und die mehr darüber erfahren wollen, wie das im Internet am besten geht.

Ich schreibe also nicht für Internet-Profis (und halbe Profis), diese werden sich hier auf der Site wahrscheinlich schnell langweilen.

Mein Prinzip ist, dass hier niemand vorgeführt wird, ich werde also keine “schlechten” Beispiele zur Belustigung präsentieren. Deshalb würde ich mich freuen, wenn das auch in den Kommentaren so gehandhabt wird.

Wenn Sie selbst eine Frage haben, nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion. Wenn Sie gern anonym bleiben, können Sie mir natürlich auch eine E-Mail schicken.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß auf dieser Website und hoffe, dass Sie ab und zu mal vorbeischauen und die eine oder andere interessante Info finden, die Ihnen hilft, erfolgreicher Kunden mit Ihrer Website zu gewinnen.

Ihr Texter Michael Bondzio